in den geheimen Tiefen meiner Seele
chaotische Gedanken nur in meinem Hirn
habe ich die leise Hoffnung, daß auch ich Dir fehle
leide ich, denn Du bist mir so fern
in meines Herzens allertiefsten Gräben
ebnet sich gewaltig seine Bahn
breitet sich ein Fluß aus wie das Leben
erobert mich und meines Denkens Wahn
durch meines Lebens allertiefste Schwächen
ich schau Dich an, doch Du bist mir so fern
chaotische Gedanken aus mir brechen
hab ich Dich doch schon fast berauschend gern

 

 

© Gregor Doege 2004