mache tage ohne sinn

ohne lachen, ohne licht

zieht es mich zum dunklen hin

und ein ziel sehe ich nicht

 

manche tage nur noch scherben

noch zerbrochen all das licht

und es will alles verderben

was ich tu, gelingt mir nicht

 

manche tage will ich geben

was ich gebe ist nur streit

und mein ernstgemeintes streben

wird doch nur zu herzeleid

 

manche tage gibt es regen

und er schüttet über mich

und ich hoff' vielleicht auf segen

doch ich spür' nur jeden stich

 

mache tage geh ich weiter

wo kein weg mehr weit und breit

und kein treuer wegbegleiter

helfen kann in dieser zeit

 

 

© Gregor Doege 2004