Der Himmel ist heut grau verhangen
und mich grauts
Zur Sonne zieht mich mein Verlangen
und ich schau
zum Fenster raus
mich grauts
Oh Sonn, warum kannst Du nicht scheinen
in dieses Fenster hier hinein
Du fehlst mir und so muß ich weinen
oder ich laß es sein
Oh, Du mein Sonnenschein
Das Fenster öffne ich und geh
ein Stückchen Dir entgegen
Was ich durch graue Wolken seh
kommt auch nicht mir gelegen
nämlich nichts
Oh, Du mein Sonnenschein
Wann ist der Winter bloß zuende?
Wann kehrt der Frühling ein?
Ich warte auf die Sonnenwende
Oh, Du mein Sonnenschein

© Gregor Doege 2004